Gerald Zugmann - [Architektur-] Fotografie Gerald Zugmann - [Architektur-] Fotografie

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Photographs are skins, pelliculae, simulacra, removed from the things that surround us or are even concealed from view. The earliest photographs were as thin and fine in their material structure as the sheets of paper that received them – photogenic drawings, morphologies, exposed once in the contact and then removed from the light again between the pages of books. Photographs are leaves, life pages of a book, delicate, grassy, transparent pages of nature and manifest pages of built objects, the architecture of our world. Photographs, once removed from direct contact with the world by the camera and the lens, bring the world closer while moving it further away.

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Gerald Zugmann has been experimenting for 40 years with proximity and distance and the photographically broken relationship the two maintain, as if to offload proximity and create distance. His photographs of architecture, his light openings, his broad horizons and his built counterparts, dark and opaque, imbue his work with rhythm, as do his Californian or Irish landscapes, the masks or the construed natures.

Famous buildings and anonymous nature, countries and places, Gerald Zugmann is present everywhere with his images, searching. Gerald Zugmann has been taking photographs all over the world for four decades. He visits landscapes and urban centres and furnishes architecture with an alphabet through his camera. He finds, even invents, bodies in perspectives, seeks shadows which he breaks into light, intuitions.

Each one of his photographs also touches on the fundamentals of architecture, the descent, the gradient. And as buildings are amalgamations of physical dwelling and light abstraction, so Gerald Zugmann brings together morphologies of the built and the grown, formulating analogies. His photographic statements are also lent rhythm by other works, by grasses, masks, carcasses, tinted leaves and flowers, from which a no less original morphology can be read, sometimes even more so than from the buildings of well-known architects.

These works cannot be separated from one another; their conflation reveals Gerald Zugmann’s cautious search for proximity and distance, and his approach to both in the material faktura of this world.

Hubertus v. Amelunxen, 2012

Photographien sind Häute, pelliculae, simulacrae, abgezogen von den Dingen, die uns umgeben oder die unserem Blick verborgen sind. Die frühesten Photographien waren ebenso dünn und fein in ihrer materiellen Struktur wie die Blätter, die sie aufnahmen – photogenische Zeichnungen, Morphologien, einmal im Kontakt belichtet und dann zwischen den Seiten der Bücher dem Licht wieder entzogen. Photographien sind Blätter, Lebensseiten eines Buches, fleingliedrige, gräserne, transparente der Natur und manifeste des Gebauten, der Architekturen unserer Welt. Die Photographie, einmal durch die Kamera und durch das Objektiv von dem unmittelbaren Kontakt mit der Welt gelöst, setzt die Welt in eine Nähe und doch in weitere Distanz.

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Gerald Zugmann experimentiert seit 40 Jahren mit Nähe und Entfernung und mit dem photographisch gebrochenen Verhältnis, das beide untereinander halten, es gilt, sich an Nähe abzustoßen und Entfernung zu schaffen. Seine photographischen Arbeiten zur Architektur, seine lichten Durchlässe, seine weiten Horizonte und seine dunkel opak gebauten Gegenüber geben ebenso einen Rhythmus seines Werks vor wie seine kalifornischen oder irischen Landschaften, die Masken oder die konstruierten Naturen. Berühmte Architekturen und namenlose Natur, Länder und Orte, Gerald Zugmann ist mit seinen Bildern überall suchend zugegen.

Gerald Zugmann photographiert vier Jahrzehnte lang in der Welt, er bereist Landschaften und urbane Zentren und alphabetisiert die Architektur mit seiner Kamera. Er findet, erfindet, Körper in den Perspektiven, sucht Schatten auf, die er zu Licht bricht, Ahnungen. Jede seiner Photographien rührt auch am Grundsätzlichen der Architektur, dem Fallen, dem Gefälle. Wie die Architekturen Amalgame aus leiblicher Behausung und lichter Abstraktion sind so setzt Gerald Zugmann Morphologien des Gebauten und des Gewachsenen zueinander und formuliert Analogien.

Seine photographischen Sätze sind auch durch andere Arbeiten rhythmisiert, durch Gräser, Masken, durch Kadaver, getönte Blätter und Blumen, denen nicht minder eine originäre Morphologie abzulesen sind, manches Mal sogar mehr als den Bauwerken uns bekannter Architekten. Diese Arbeiten sind voneinander nicht zu trennen; eben in der Zusammenführung offenbart sich Gerald Zugmanns behutsame Suche nach Nähe und Ferne und seine Annäherung an beide in den materiellen Fakturen dieser Welt.

Hubertus v. Amelunxen, 2012


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